kostenfrei

Fr, 11. März 2016

Museumspädagogisches Zentrum (MPZ)
Infanteriestraße 1
80797 München

Raum 070 (EG.)

Flüchtlingserfahrung – Traumatisierung und Arbeit mit den betroffenen Menschen

Ausgebucht


Zielgruppe: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Museen, Lehrkräfte aller Schularten (besonders im Bereich der Ü-Klassen)Kunst- und Kulturvermittler/innen, Studierende, Menschen, die mit Geflüchteten arbeiten

Zeit: 11.03.2016, 9.00 – 17.00 Uhr

maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen

Zur Veranstaltung:
Das Einführungsseminar macht die Teilnehmer/innen mit den Grundlagen und Konzepten der modernen, wissenschaftlich fundierten Psychotraumatologie sowie mit traumatherapeutischen und traumapädagogischen Ansätzen und Gesprächsführung bekannt. Sie erfahren, wie Psychotraumata entstehen, welche neurophysiologischen Auswirkungen sie haben und in welchen Symptomen sich Traumata äußern können. Sie erhalten einen Einblick, wie nach neuen Erkenntnissen posttraumatische Belastungen und Symptomatiken bis hin zu Persönlichkeitsveränderungen erfolgreich behandelt werden können. Eigene Erfahrungen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen können geklärt werden. 

Referent:
Diakon Peter Klentzan, Leiter des TraumaHilfeZentrums der Stiftung Wings of Hope Deutschland, Lehrtherapeut, Supervisor, Traumatherapeut und Traumapädagoge. Peter Klentzan ist Adoptiv- und Pflegevater von vier unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus Afghanistan. Schwerpunkt von Wings of Hope ist die psychosoziale Hilfe für Kinder und Jugendliche, die durch Kriege und Gewalt traumatisiert wurden. Wings of Hope arbeitet vorwiegend im Irak, in Bosnien-Herzegowina, in Palästina/Israel, El Salvador, Braslilien und in Deutschland. Am Labenbachhof in Ruhpolding, dem TraumaHilfeZentrum der Stiftung Wings of Hope Deutschland, werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in einer traumatherapeutischen Intensivwohngruppe und im betreuten Wohnen begleitet und gefördert.