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Di, 19. Juli 2016

NS-Dokumentationszentrum München
Brienner Str. 34
80333 München

NS-Verbrechen und Wirtschaft – „Arisierung“ und Zwangsarbeit als Themen für schulische Kooperationsprojekte


Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem NS-Dokumentationszentrum München

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten (eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich, Lehrgangsnummer: E224-0/16/7.15), MitarbeiterInnen von Bildungseinrichtungen

Uhrzeit: 10.00 – 17.30 Uhr 

Maximale Teilnehmerzahl: 80 

Zur Veranstaltung: 
Das Verhältnis der deutschen Wirtschaft zum Nationalsozialismus ist inzwischen ein etablierter Forschungsgegenstand der Zeitgeschichte. Die Frage nach der Rolle der Unternehmen, nach ihren Handlungsspielräumen und Entscheidungsmotiven wird besonders relevant, wenn es um die konkrete Beteiligung an Unrecht und Verbrechen des NS-Regimes geht. Gerade die Übernahme  von Eigentum unter Ausnutzung der Zwangslage jüdischer Vorbesitzer („Arisierung“) sowie die Ausbeutung von Zwangsarbeitern eignen sich als Themen für Projekte, bei denen Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte mit Bildungseinrichtungen zur NS-Geschichte zusammenarbeiten.

Bei der Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum München wird das Thema fachlich in der dortigen Ausstellung anschaulich gemacht. Die Möglichkeiten für die Kooperation in entsprechenden Projekten werden von renommierten Institutionen vorgestellt, aus verschiedenen Perspektiven diskutiert und anhand von Praxisbeispielen aus verschiedenen Schularten erläutert. Schließlich bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum individuellen Austausch und zur gezielten Vernetzung. 

Das detaillierte Programm finden Sie auf der rechten Seite.