kostenfrei

Di, 15. März 2016

Landesstelle für die
nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2
80331 München

Besprechungssaal, 2. OG

Archäologische Funde im Museum

Geeignet für folgende Zertifizierungsmodule: D4


Zielgruppe: Studierende, Zertifizierungskurs

Referentin: Dr. Ricarda Schmidt

Uhrzeit: 09.00 – 13.00 Uhr

maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

Zur Veranstaltung:
Die Veranstaltung gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen der Archäologie und ihrer unterschiedlichen Arbeitsweisen, mit Schwerpunkt auf der Archäologie der Römischen Provinzen, der Vor- und Frühgeschichte und der Klassischen Archäologie. Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Aussagekraft archäologischer Objekte und den Möglichkeiten ihrer musealen Vermittlung: Die wenigsten archäologischen Funde sind aufgrund ihres fragmentarischen Zustandes selbsterklärend. Ein archäologisches Objekt definiert sich nicht ausschließlich durch seinen kunstgeschichtlichen Wert, sondern besonders durch seine historische Aussagekraft, die es durch den Fundkontext und die antiquarische Analyse erhält. Durch den kombinierten Ansatz von Geistes- und Naturwissenschaften haben sich in den letzten Jahren neue Spezialdisziplinen wie die Textilarchäologie entwickelt. Nur bei Kenntnis der historischen Aussagekraft eines archäologischen Objektes lassen sich Storylines im Museum definieren. Der Kurs gibt Hinweise, wie sich durch archäologische Objekte in ihrem lokalen und regionalen Kontext museumsspezifische Alleinstellungsmerkmale entwickeln lassen, die sich in den Kontext archäologischer „Interpretation Frameworks“ als Kernaufgabe musealer Vermittlung einreihen.