€/Person 0

Do-Fr, 08.-09. Oktober 2015

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Bildungshaus
Gedächtnisallee 5
92696 Flossenbürg

Herbstakademie 2015 | Der Verantwortung gerecht werden

Konzeption, Gestaltung und Vermittlung von Ausstellungen zur NS-Zeit in stadt-, orts- und regionalgeschichtlichen Museen

Geeignet für folgende Zertifizierungsmodule: A1, B1, B2, B3, B4, C2, C3, C4

Foto: Flossenbürg, KZ-Gedenkstätte, Ausstellung im Untergeschoß der ehem. Wäscherei
Copyright: Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und der Stiftung Bayerische Gedenkstätten.

Für Lehrkräfte ist eine zusätzliche Anmeldung über FIBS erforderlich. (www.fortbildung.schule.bayern.de; Lehrgangsnummer: E224-0/15/7.5).

Kosten / Übernachtung: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Ein Bustransfer von Weiden nach Flossenbürg und zurück ist für den Zeitraum der Tagung gewährleistet. Übernachtungen müssen selbstständig organisiert und bezahlt werden, ebenso das Mittagessen.

Für Ihre Unterbringung im Rahmen der Tagung von 8.10. bis 9.10.2015  haben wir vorsichtshalber ein Kontingent an Einzelzimmern im Hotel Admira (EZ inkl. Frühstück: 75,- €) reserviert. Unter dem Stichwort „Bayerische Museumsakademie“ können Sie eine individuelle Buchung vornehmen bei:
Hotel Admira (Brenner-Schäfer-Str. 27, 92637 Weiden)
Telefon: 0961/48090
E-Mail: reservierung@hotel-admira.de

Weitere Übernachtungsmöglichkeiten können Sie auch über die Tourist-Information der Stadt Weiden in der Oberpfalz in Erfahrung bringen.

max. Teilnehmerzahl: 60

Zur Veranstaltung: Die Konzeption einer Ausstellung zur NS-Zeit in stadt-, orts- und regionalgeschichtlichen Museen stellt die Institution Museum vor Herausforderungen. Nicht jede Sammlung verfügt über aussagekräftige Exponate, Bildquellen oder Zeitzeugenaussagen. Gleichzeitig bedarf der Umgang mit Objekten aus der Zeit des Nationalsozialismus der besonderen Reflexion, um beispielsweise Opfer der NS-Diktatur nicht ein weiteres Mal zu Opfern werden zu lassen. Gerade in mittleren und kleinen Kommunen wird zudem die objektive historische Auseinandersetzung nach wie vor durch lokale Befindlichkeiten erschwert und nicht überall sind die einschlägigen Quellenbestände und die überregionalen und nationalen Archive bekannt. Die zweitägige Herbstakademie möchte wichtige Aspekte zu den Themen Konzeption, Gestaltung und Vermittlung in Ausstellungen zur NS-Zeit beleuchten und die Teilnehmenden in aktuelle Debatten der Zeitgeschichte und Museologie, in neue Ansätze der Vermittlung und der Gedenkstättenpädagogik sowie in die Diskussionen um „das Erinnern“ einführen. Zahlreiche Workshops bieten die Gelegenheit verschiedene Aspekte intensiver zu reflektieren. In einer abschließenden Podiumsdiskussion werden die Ergebnisse der Tagung nochmals kontrovers diskutiert.

Das detallierte Programm können Sie hier auf der rechten Seite einsehen und herunterladen.