kostenfrei

Do, 2. Februar 2017

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
80538 München

Veranstaltungsraum Sammlung Bollert
Treffpunkt: Eingang zur Sammlung Bollert

Hören, sehen, verstehen

Ausgebucht

Das Zwei-Sinne-Prinzip als Voraussetzung zur Inklusion in Ausstellungen und Vermittlungsprogrammen

Geeignet für folgende Zertifizierungsmodule: C2, C3

Inklusives Museumsbuch des Kunsthistorischen Museums Wien; © KHM-Museumsverband

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Museen, Kunst- und Kulturvermittler/innen, Zertifizierungskurs

Uhrzeit: 09.45 - 16.15 Uhr

Information für Rollstuhlfahrer/innen: Bitte geben Sie bei der Anmeldung einen kurzen Hinweis.

Maximale Teilnehmerzahl: 60 Personen

Zur Veranstaltung:
Die Veranstaltung stellt verschiedene Inklusionsprojekte und -strategien vor, die sich in der musealen Arbeit bewährt haben. Ist ein Sinn bei der Zielgruppe beeinträchtigt, müssen andere Vermittlungswege um so intensiver genutzt werden. Doch auch hier ist der Methodenwechsel wichtig. Das Zwei-Sinne-Prinzip ist daher der Königsweg für inklusive Vermittlungsansätze. Wie gelingt es, in einem Museum Menschen mit Lernschwäche anzusprechen? Zwei Beiträge zeigen, wie mit einem Tastbuch Blinden und Sehbeeinträchtigten Kunstwerke hinsichtlich ihres Aufbaus und Inhalts erschlossen werden können. Entscheidend hierfür sind eine zielgruppenorientierte Konzeption und die professionelle Umsetzung. Bei einer Tastführung im Bayerischen Nationalmuseum kann mit den eigenen Händen erprobt werden, welche Exponate besonders gut für die haptische Vermittlung taugen, wobei auch konservatorische Fragen Berücksichtigung finden. Der abschließende Beitrag widmet sich inklusiven Angeboten für hörbeeinträchtigte und gehörlose Menschen in Ausstellungen.

Das detaillierte Programm finden Sie auf der rechten Seite.