kostenfrei

Di, 24. Oktober 2017

Glyptothek
Königsplatz 3
80333 München

Alte Pinakothek
Barer Str. 27
80333 München

Treffpunkt jeweils im Foyer

Porträts durch die Zeiten - Inszenierung und Selbstinszenierung

Ausgebucht

Geeignet für folgendes Zertifizierungsmodul: C3

Peter Gertner, Herzog Wilhelm IV. von Bayern (1492–1550) und seine Gemahlin Jacobäa mit ihren Kindern, München, 1534; © Bayerisches Nationalmuseum München, Foto: Walter Haberland

Zielgruppen: Mitarbeitende in Museen und in der Kunst- und Kulturvermittlung, Lehrkräfte alle Schularten, Studierende, Zertifizierungskurs

Referenten: Dr. Christian Gliwitzky, Glyptothek; Dr. Astrid Brosch, Gabi Rudnicki, Dr. Brigitte Wormer, Museumspädagogisches Zentrum München (MPZ)

Uhrzeit und Ort: 10.00  12.00 Uhr Glyptothek; 13.30  15.30 Uhr Alte Pinakothek

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Zur Veranstaltung:
Was sagen Porträts, ob plastisch oder gemalt, über die dargestellte Person aus? In welchen Zeitumständen sind sie entstanden, wer war der Auftraggeber und welchen gesellschaftlichen Status hatte er? Was war das Ziel der Darstellung? Inszenierung oder Selbstinszenierung? Der spannende Rundgang durch die Kulturgeschichte des abendländischen Porträts gibt Antworten auf diese Fragen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Homer und Sokrates, Alexander der Große und Augustus, Cicero und Marc Aurel  in der Glyptothek geht es in der Sonderausstellung "Charakterköpfe" um die Darstellung von Personen der Geschichte oder des öffentlichen Lebens im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Hochkarätige Leihgaben aus großen archäologischen Sammlungen der Welt ebenso wie aus Privatbesitz ergänzen die Meisterwerke des Museums.
Die reichen Bestände des Bayerischen Nationalmuseum ermöglichen den Blick auf unterschiedlichste Bildnisse von Stiftern, Fürsten, Privatpersonen, Ehepaaren, Familien und Künstlern aus fünf Jahrhunderten. Manche entstammen konkreten Zusammenhängen, bei anderen sind wir auf bloße Vermutungen angewiesen. Dabei gilt es, neben dem zeitlichen Kontext auch Material, Ikonografie, Funktion und Bildgebrauch der jeweiligen Bildnisse zu hinterfragen.
Porträts können dem Betrachter beispielhaft wichtige Fragestellungen vor Augen führen, die vielleicht heute aktueller denn je sind. Die Veranstaltung zeigt auch Möglichkeiten der Vermittlung des Themas an unterschiedliche Zielgruppen.