kostenfrei

Fr, 22. und 29. Juni 2018

Landesstelle für die
nichtstaatlichen Museen in Bayern
Alter Hof 2
80331 München

Besprechungssaal, 2. OG

AschheiMuseum
Münchner Straße 8
85609 Aschheim

Seminar | Einführung in die archäologische Methodik

Geeignet für folgende Zertifizierungsmodule: D4


Zielgruppe: Studierende, Zertifizierungskurs

Referentin: Dr. Anja Pütz, Archäologin (Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie), AschheiMuseum

Zeit und Ort: 22. Juni 2018, 14.00 – 18.00 Uhr, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern; 29. Juni 2018, 14.00 – 18.00 Uhr, AschheiMuseum

Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen

Zur Veranstaltung:
Das Veranstaltung gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen der Archäologie und ihrer unterschiedlichen Arbeitsweisen, mit Schwerpunkt auf der Archäologie der Römischen Provinzen, der Vor- und Frühgeschichte und der Klassischen Archäologie. Nach der Vermittlung von häufig verwechselten Grundbegriffen, beispielsweise der Unterscheidung von "Befund" und "Fund", liegt ein Schwerpunkt auf der Aussagekraft archäologischer Objekte und den Möglichkeiten ihrer musealen Vermittlung: Die wenigsten archäologischen Funde sind aufgrund ihres fragmentarischen Zustandes selbsterklärend. Ein archäologisches Objekt definiert sich nicht ausschließlich durch seinen kunstgeschichtlichen Wert, sondern besonders durch seine historische Aussagekraft, die es durch den Fundkontext und die antiquarische Analyse erhält. Zur Vervollständigung des Geschichtsbildes werden standardmäßig naturwissenschaftliche Methoden eingesetzt. Durch diesen kombinierten Ansatz von Geistes- und Naturwissenschaften haben sich in den letzten Jahren neue Spezialdisziplinen wie die Textilarchäologie entwickelt. Nur bei Kenntnis der historischen Aussagekraft eines archäologischen Objektes lassen sich Storylines im Museum definieren. Der Kurs gibt Hinweise, wie sich durch archäologische Objekte in ihrem lokalen und regionalen Kontext museumsspezifische Alleinstellungsmerkmale entwickeln lassen, die sich in den Kontext archäologischer "Interpretation Frameworks" als Kernaufgabe musealer Vermittlung einreihen.



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