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Di, 2. Juli 2019

Valentin-Karlstadt-Musäum
Im Tal 50
80331 München

Seminar | Vom Lokalen zum Globalen

Ein stadthistorisches Museum als Erlebnisraum

Geeignet für folgendes Zertifizierungsmodul: C3

© Valentin-Karlstadt-Musäum

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Valentin-Karlstadt-Musäums.

Zielgruppen: Mitarbeitende in Museen und in der Kunst- und Kulturvermittlung, Lehrkräfte aller Schularten (eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich, Lehrgangsnummer: E224-0/19/7.7), Studierende, Zertifizierungskurs

Uhrzeit: 10.00 – 16.30 Uhr

Maximale Teilnehmerzahl: 40 Personen

Zur Veranstaltung: 
Auch wenn er selbst beklagte, überall auf der Welt bekannt zu sein, nur seine Münchner würden ihn vergessen, ist Karl Valentin bis heute einer der erfolgreichsten Münchner Volkssänger und ragt weit über die Grenzen dieses Genres hinaus. Wie kein zweiter hat er es beherrscht, dem Münchner "aufs Maul zu schauen", um die Eigentümlichkeit der Isarmetropole und ihrer Einwohner zu entlarven. Karl Valentin und Liesl Karlstadt nutzten das Idiom des bairischen Dialekts und doch feierten sie unter anderem große Erfolge in Berlin, ihre Stücke sind heute in viele Sprachen übersetzt und fester Bestandteil der internationalen Theaterszene.

München wurde um 1900 zur Großstadt und so lässt sich aus der speziellen Perspektive des "Sprach-Anarchisten" Karl Valentin auch die Münchner Stadtgeschichte neu entdecken. Doch ist die bairische Sprache wirklich reif für das Museum? Manche Brauchtums- und Sprachbewahrer erwecken den Eindruck, dass Bairisch mittlerweile als "Ausstellungsobjekt" in Heimatmuseen besser aufgehoben wäre als im alltäglichen Gebrauch. Doch besitzt die bairische Sprache noch integrative, kulturelle Kraft? Und wie kann die bairische Sprache für die Zukunft fit gemacht werden?

Das detaillierte Programm finden Sie auf der rechten Seite.



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