kostenfrei

Fr, 11. März 2016

Landesamt für Digitalisierung,
Breitband und Vermessung
Alexandrastraße 4
80538 München
und
Archiv Galerie im Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München

Räume ausstellen – Ausstellungsräume

Ausgebucht

Szenografien, Mediatekturen und immersive Räume

geeignet für folgende Zertifizierungsmodule: A1, B1, B2, B3, B4, C1, C3, C6

Foto: Archiv Galerie im Haus der Kunst, München. Foto: Wilfried Petzi

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Bayerischen Museumsakademie mit der Professur für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, dem Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung München und der Archiv-Galerie im Haus der Kunst München.

Zielgruppe: Mitarbeiter/innen von Museen, Kunst- und Kulturvermittler/innen, Lehrkräfte aller Schularten, Studierende, Zertifizierungskurs

Referenten/innen:
Prof. Dr. Rainer Wenrich, KU Eichstätt-Ingolstadt
Sabine Brantl M.A., Haus der Kunst, München
Prof. Dr. Stephan Günzel, BTK Hochschule für Gestaltung, Berlin
Prof. Dr. Karen van den Berg, Zeppelin Universität, Friedrichshafen
Klaus Zaglmann, Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, München

Uhrzeit: 10.00 - ca. 18.00 Uhr, ab 9.30 Uhr Registrierung und Welcome-Coffee

maximale Anzahl der Teilnehmer/innen: 50 Personen

Zur Veranstaltung:

Die Tagung beschäftigt sich mit vielfältigen Ideen zu Raumkonzepten für die Präsentation von Ausstellungen, die sich im Bereich des aktuellen Ausstellungswesens immer mehr zu einem zentralen Aspekt der Ausstellungsgestaltung entwickelt haben. Im Zuge eines in mehreren Feldern erkennbaren scenographic turn löste sich in den letzten Jahren der Ausstellungs-Raum mit der Inszenierung von Ausstellungen und den Exponaten immer mehr auf und avancierte zum eigentlichen Exponat. Diese Transformation der Räume schuf eine ästhetische Erfahrungssituation deren Gesamtwirkung auf die Bedürfnisse der Besucher/innen abgestimmt wird.

Die folgenden Formate lassen sich in Bezug auf den Ausstellungsraum als Referenz beispielhaft herausstellen:
- Szenographien mithilfe unterschiedlicher Medien
- Mediatekturen, bei denen unterschiedliche Medien und die Architektur ineinandergreifen
- Immersionen, in die der Betrachter eintaucht, wobei die strukturellen Distanzen des Raumes nahezu auflösen
- Ausstellungsraum als response auf die ihn umgebende (Raum-)Konstellation

Räume bilden also je nach historischer Bedeutung und Aussagekraft der Architektur und des Raumes mit den Exponaten ein Gesamtensemble. Inwieweit dieser Umstand in einer Ausstellungssituation seine Berücksichtigung erhält, hängt von der Gesamtkonzeption der Ausstellung ab. Es bleibt zu fragen, wann sich dieser Wandel in der Gestaltung von Ausstellungen vollzogen hat bzw. wie sich parallele Existenzen und Entwicklungen im Rahmen der beschriebenen Raum-Phänomene vollzogen haben. Zentral für die Betrachtungen im Rahmen der Tagung werden auch Formen der Entgrenzung in Inszenierungen sein, welche von Ausstellungsmachern in ihren Konzeptionen realisiert werden. Häufig agieren die Schöpfer der neuen Raumkonstellationen dabei in unterschiedlichen Ausstellungs- und Präsentationskontexten, diese überlagern sich und generieren wieder neue Präsentationsideen.

Das detaillierte Programm finden Sie rechts.