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12. und 13. Februar 2026
10.00 – 15.30 Uhr

Hochschule für Fernsehen und Film München
Bernd-Eichinger-Platz 1
80333 München
Kino 1 im EG

Künstliche Intelligenz in der musealen Praxis

Frühjahrsakademie 2026


In einer zunehmend digitalisierten Welt verändern KI-Technologien die Museumsarbeit rasant und grundlegend – von der Vermittlung über die Erschließung von Beständen bis hin zum Museumsmanagement in all seinen Facetten. Die Erwartungen an Künstliche Intelligenz sind hoch: Sie soll Arbeitsabläufe vereinfachen, Zielgruppen differenzierter ansprechen, die Wissensvermittlung effizienter gestalten und Sammlungen für alle besser zugänglich machen.

Die Frühjahrsakademie versteht sich als Diskursraum zur Auseinandersetzung mit KI-Technologien im musealen Kontext: Welche ethischen, sozialen und rechtlichen Fragen stellen sich dabei? In welchen Bereichen können KI-Tools Museumsmitarbeitende sinnvoll unterstützen, und was gibt es zu beachten? Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wie die Museumsarbeit der Zukunft aussehen könnte.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Online-Teilnahme:

Wir verwenden für die Veranstaltung die Software Zoom. Sie können teilnehmen, indem Sie folgendem Link folgen und Zoom nach Aufforderung herunterladen. Falls eingefordert, geben Sie zusätzlich die Meeting-ID und den Kenncode an:

https://us06web.zoom.us/j/84394083406?pwd=C5wxJ8b66IhbgZ1ALU469ee6IZJtkA.1

Meeting-ID: 843 9408 3406

Kenncode: 271938

Sollten Sie Probleme mit dem Einloggen haben, schreiben Sie bitte eine Nachricht an: info@bayerische-museumsakademie.de

Wenn Sie eine Teilnahmebescheinigung benötigen, melden Sie sich bitte für die Online-Teilnahme an und geben Sie beim Beitritt in das Zoom-Meeting Ihren vollständigen Namen an.

Programm

Donnerstag, 12. Februar 2026

09.15 – 10.00 Registrierung und Begrüßungskaffee

10.00 – 10.30 Begrüßung
Prof. Dr. Sylvia Rothe, Hochschule für Fernsehen und Film München
Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Bayerische Museumsakademie (Institut für Bayerische Geschichte an der LMU München)

10.30 – 11.15 Keynote | KI – eine Einführung: Was ist und was kann KI?
Prof. Dr. Sylvia Rothe, Hochschule für Fernsehen und Film München

11.15 – 12.00 Keynote | Das Epische Gedächtnis. KI und kulturelles Erbe
Prof. Dr. Johannes Bernhardt, Universität Konstanz

12.00 – 13.30 Mittagspause zur Selbstversorgung

AUSSTELLEN, VERMITTELN, SAMMELN

13.30 – 15.30 Von Menschen und Maschinen. Der Einsatz von KI im Landesmuseum Württemberg in der digitalen Vermittlung
Dr. Christian Gries, Landesmuseum Württemberg

Mit KI das Fränkische Schweiz-Museum erleben
Dr. Jens Kraus, Fränkische Schweiz-Museum Tüchersfeld

Verarbeiten ohne Verstehen: Wie KI sensible Museumsdaten vereinnahmt und was das für den Umgang mit Kulturgütern bedeutet
Leslie P. Zimmermann und Jamie Dau, Reiss-Engelhorn-Museen, Mannheim

15.30 – 16.00 Kaffeepause

WORKSHOPS

16.00 – 18.00 Workshop 1 | KI-Anwendungen für Museen: Potenziale und Praxisbeispiele
Prof. Dr. Sylvia Rothe, Hochschule für Fernsehen und Film München

16.00 – 18.00 Workshop 2 | Praktisches Prompting für den Alltag: Verwendung generativer KI für Presse-, Ausstellungs- und Social Media Texte
Dr. Kristopher Muckel, Universität Bayreuth

16.00 – 18.00 Workshop 3 | KI verstehen mit VR und Agenten (Workshopsprache: Englisch)
Auxane Boch und Daniel Saad, Technische Universität München

ab 18.30 Möglichkeit des gemeinsamen Abendessens (Selbstzahlung)
Steinheil 16, Steinheilstr. 16, 80333 München

Freitag, 13. Februar 2026

KI IM ARBEITSALLTAG VON MUSEEN

09.00 – 10.30 Zielgruppenanalysen mit KI-Personas: ein Werkstattbericht
Adrian Rudershausen, REDAKTUR, Bremen, und Marthe Trottnow, GfG / Gruppe für Gestaltung Bremen

KI und Recht
Dr. Till Kreutzer, iRights.Law, Berlin

Die Zukunft historisch-politischer Bildung im Zeitalter generativer KI
Steffen Jost, Jüdisches Museum Berlin

10.30 – 11.00 Kaffeepause

WIE KÖNNTE DIE MUSEUMSARBEIT DER ZUKUNFT AUSSEHEN?

11.00 – 12.00 Podiumsgespräch
Ralph Burmester, Deutsches Museum Bonn
Dr. Kathrin Zimmer, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst
Anja Neubert, Universität Leipzig
Dr. Sebastian Kubon, Ludwig-Maximilians-Universität München
Moderation: Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Bayerische Museumsakademie (Institut für Bayerische Geschichte an der LMU München)

12.00 – 12.30 Abschluss
Prof. Dr. Ferdinand Kramer, Bayerische Museumsakademie (Institut für Bayerische Geschichte an der LMU München)

AUSSTELLUNGSBESUCHE MIT VORANMELDUNG

14.00 – 15.30 Ausstellungsbesuch 1 | Deutsches Museum Future Box – Mit einer KI neue Technologien und Zukunft entdecken
Dr. Sarah Kellberg, Deutsches Museum München
Deutsches Museum, Museumsinsel 1, 80538 München

In der Future Box des Deutschen Museums auf der Museumsinsel werden neue Technologien, Wissenschaft und Kunst erlebbar. Die Future Box ist keine klassische Museumsausstellung – sie ist ein interaktives Erlebnis und ein KI-Experiment zugleich. AI-ME und die Future Hosts laden Sie ein, Fragen zu stellen, selbst Fragen zu beantworten und mit Ihrer Gruppe zu diskutieren, wie neue Technologien zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt werden sollten. Quantencomputer, Raumschiffe, humanoide Roboter: Wie werden wir Menschen neueste Innovationen mit ihren Chancen und Risiken einsetzen, um die Zukunft zu gestalten? Darin geht es in der Ausstellung des Deutschen Museums.

14.00 – 15.30 Ausstellungsbesuch 2 | Digital by Nature. Die Kunst von Miguel Chevalier
Kunsthalle München, Theatinerstraße 8, 80333 München

Mit Digital by Nature präsentiert die Kunsthalle München die bislang größte Einzelausstellung von Miguel Chevalier in Europa. Seit den 1980er-Jahren nutzt der Künstler den Computer als kreatives Medium und setzt dafür neue Technologien ein – bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Auch wenn es im Digitalen wurzelt, bleibt die sinnliche Erfahrung im realen Raum ein unverzichtbarer Bestandteil von Miguel Chevaliers Arbeit. Zu sehen sind Skulpturen und Zeichnungen, die mithilfe von 3D-Druck und Robotik realisiert werden, ebenso wie Videos und Installationen. In diesen generativen Raumerlebnissen erzeugen Algorithmen fortlaufend neue Bilder, mit denen Besuchende durch ihre Bewegungen interagieren können.

Veranstaltungsbild: Die Abbildung wurde erstellt mit dem Bing Image Creator mit folgendem Prompt: Erstelle ein Bild, das das Innere eines Museums zeigt. Die ausgestellten Gegenstände sind zum Teil KI-generiert, zum Teil echt. Das Bild soll möglichst realistisch aussehen.





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Weiterführende Informationen




Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Geeignet für Zertifizierungsmodule M1, M5

Informationen zur Anfahrt


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